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animiertes-pfeile-bild-0092   Termin 2019:  23. August – 7. September    (onroad)
Unbekanntes Bulgarien 2019

Liebe Tourenfahrerin, lieber Tourenfahrer!
Als Motorradfreundin und begeisterte Tourenfahrerin möchte ich dieses – für Motorradfahrer fast unentdeckte Land – vorstellen.
Bulgarien ist ein kleines Land, hat ca. 7,5 Mio. Einwohner und eine Größe ungefähr wie Österreich. Etwa 1,3 Mio. seiner Einwohner leben in Sofia.
Bulgarisch ist die offizielle Amtssprache, kyrillisch ist die Schrift.
1/3 des Landes ist bewaldet. Bulgarien grenzt an folgende Länder: Rumänien, Serbien, Makedonien, Griechenland und an die Türkei; im Osten ist das Land durch das Schwarze Meer begrenzt. Das Klima ist kontinental.
Viele Völker haben hier ihre Spuren hinterlassen (Thraker, Türken, Griechen).
Ihre Traditionen sind allgegenwärtig. Die Küche ist schmackhaft, frisch und bekömmlich. Die Menschen sind aufgeschlossen, freundlich und hilfsbereit. Wenige Motorradfahrer tummeln sich um Sofia herum. Ansonsten ist ein Zweirad sehr selten auf bulgarischen Straßen. Der Tourismus spielt sich vorwiegend in Sofia und am Schwarzen Meer ab. Es ist ein Land voller Kontraste und Schönheit. Die Landeswährung ist der Lew (Löwe).

 

Tourenbeschreibung

1. Tag (ca. 490 km)
Unser Treffpunkt ist München Ost oder Bernau am Chiemsee. Das Tagesziel in Slowenien erreichen wir über Landstraße und Autobahn (Lammertal, Radstädter Tauernpass (1738 m) und den Katschbergpass (1641 m).

2. Tag (ca. 490 km)
Über die Autobahn fahren wir zügig nach Belgrad. Abendessen im Traditionslokal.
Auf Wunsch Stadtrundfahrt in Belgrad, Spaziergang zur Festung Kalemegdan.
Das Hotel liegt verkehrsgünstig, wir brauchen nicht durchs Zentrum fahren.


3. Tag (ca. 270 km)
Belgrad – Nationalpark Djerdap, Festung Golubac – Übernachtung Nahe der Grenze zu Bulgarien. Wir verlassen Belgrad über die Stadtautobahn. Im Nationalpark Djerdap fahren wir entlang der Donau Richtung Eisernes Tor. Wir übernachten Nahe der bulgarischen Grenze auf serbischer Seite.

4. Tag (ca. 230 km)
Am Morgen reisen wir nach Bulgarien ein. Wir fahren nach Belogradtchik, einen kleinen Ort, der mitten in einer faszinierenden Felsenlandschaft liegt. Besuch der Kaleto-Festung mit Ausblick über eine gigantische Felsenlandschaft. Über zwei Pässe führt uns heute der Weg nach Sofia (das Hotel liegt am Stadtrand).

5. Tag (Pausentag)
Heute besichtigen wir Sofia, Stadtführung zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten (freiwillig). Der halbe Tag steht zur freien Verfügung. Gemeinsames Abendessen in einem traditionellen bulgarischen Lokal.

6. Tag (ca. 260 km)
Wir verlassen Sofia Richtung Vitosha-Gebirge und besuchen im Rila-Gebirge das Bergkloster Rila. Weiter geht es durch die wilden Schluchten des Balkan auf den Spuren von Karl May (Pirin-Gebirge) in ein kleines Dörfchen in Südbulgarien. Ein idyllischer Ort mit ca. 250 Einwohnern. Wunderschön ist die Landschaft, der Ort ist von Sandsteinpyramiden umgeben. Besuch eines Klosters. Von dort aus zeigen sich die Pyramiden von ihrer schönsten Seite. Hausgemachter Wein (Merlot) und traditionelle bulgarische Küche lassen den Abend ausklingen.

7. Tag (ca. 270 km)
Dieser Tag führt uns durch die Rhodopen, die Gegend der Steineklopfer und Tabakanbauer. Von dort aus fahren wir durch die Berge, besuchen ein Bergdorf, dass seit ein paar Jahren wieder aufgebaut wird. Wir besuchen die Trigrader Schlucht, die so eng ist, dass teilweise nur einspurig gefahren werden kann. Die Felsen ragen ca. 250 m in die Höhe. Weiter geht es über eine kurvenreiche Straße entlang steiler Felswände und des Flusses Cepelarska nach Asenovgrad. Das ist der anstrengendste Fahrtag unserer Reise, Kurven satt!

8. Tag (ca. 310 km)
Heute geht es ans Schwarze Meer. Am Morgen besichtigen wir das Kloster Batchkovo und fahren auf Wunsch zur Asenfestung. Um die Tiefebene schnell hinter uns zu lassen, benutzen wir ab Plowdiv die Autobahn bis kurz vor Burgas. Zügig geht es an die Schwarzmeerküste.

9. Tag (Pausentag)
Ruhetag. Es besteht die Möglichkeit, zum Thraker-Heiligtum Beglik Tash
zu fahren oder an die bulgarisch-türkische Grenze bei Rezovo. Dort befindt sich der südöstlichste Punkt Europas. Ein Tag in der schönen Altstadt unseres „Stützpunktes” zu verbringen – umgeben von alten Schwarzmeerhäusern, kleinen gemütlichen Geschäften, Cafés und guten Restaurants – macht ebenfalls Spaß. Am Abend empfehle ich entlang der Küste eine Bootsfahrt auf dem Schwarzen Meer. Wir genießen hier den „Sommerwind”.


10. Tag (ca. 150 km)
Wir verlassen die Schwarzmeerküste. Wir tauchen in das Balkangebirge ein und besuchen ein architektonisches Reservat. Dort scheint die Uhr stehen geblieben zu sein, ein Ort, der absolute Ruhe ausstrahlt. Im Ort wird bulgarisches Kunsthandwerk zu moderaten Preisen angeboten. Der Fotoapparat sollte hier nicht fehlen! Wir wohnen in einem liebevoll hergerichteten Museumshaus.

11. Tag (ca. 180 km)
Unser Fahrtag ist heute kurz. Bevor wir das Tagesziel erreichen, machen wir einen Abstecher in ein kleines Bergdorf. Das idyllisch gelegene Bergdorf wurde einst von den Türken geflüchteten Adeligen aus Veliko Tarnovo gegründet. Unser heutiger Übernachtungsort liegt nicht mehr weit entfernt und ist ein Kultur- und Handwerkszentrum, bekannt für Schnitzkunst. Dieses hübsche Kleinstädtchen liegt im Stara-Planina-Gebirge in Zentralbulgarien.

12. Tag (ca. 180 km)
Bevor wir zum Schipka-Pass hinauf fahren, besuchen wir Etara (ein Museumsdorf). Der Schipka-Pass mit 1335 m endet auf der Bundesstraße 6. Von dort aus geht es zum Tagesziel. Wieder übernachten wir in einem architektonisches Reservat im Sredna-Gora-Gebirge. Das hübsche Städtchen liegt auf einer Höhe von 1060 m. Unter anderem befindet sich dort die historische Brücke des ersten Schusses (Aprilaufstand 1876). Ein Spaziergang durch die Altstadt ist empfehlenswert.

13. Tag (ca. 350 km)
Über den Trojan-Pass (1525 m) näheren wir uns heute dem letzten Ziel in Bulgarien, Vidin. Vidin liegt an der Donau und Nahe der Grenze zu Rumänien.

14. Tag (ca. 420 km)
Wir verlassen Bulgarien. Bei Paracin fahren wir auf die Autobahn bis Novi Sad.

15. Tag (ca. 390 km)
Übernachtung in Trebnje/Umgebung. Rückblick und gemütlicher Ausklang am Abend.
Die Tour endet offiziell hier.


16. Tag (ca. 500 km)
Individuelle Heimreise. Wird eine Unterkunft in München/Umgebung benötigt, gebe ich gerne Adressen bekannt.

 

Inbegriffen sind:
• 15 Übernachtungen, EZ oder DZ mit Frühstück in landestypischen Unterkünften
   (Hotels/Pensionen) mittlerer Kategorie (sauber, angenehm, aber kein Luxus),
   WLAN ist immer vorhanden.
• Taxi in Belgrad Hotel/Zentrum und zurück
• Eintritt Kaleto-Festung Belogradchik
• Straßenbahn/Taxi in Sofia Hotel/Zentrum und zurück
• Parkgebühren Kloster Rila
• Parkgebühren Kloster Batchkovo
• Parkgebühren Bojenzi
• Eintritt Architektur-ethnografischer Komplex Etara
• 2 x Vignette Österreich
• 2 x Vignette Slowenien
• Gebühr Karawankentunnel Hinfahrt
• Autobahngebühren (Hin- und Rückfahrt)
• Reisesicherungsschein
• Tourguide und zweite Begleitperson für alle Fälle

Nicht inbegriffen sind:
• Anreise bis München
• Benzin (ca. 1,10 €/Lt.), Stand 2018
• Getränke und Speisen (günstiger als bei uns)
• Auf Wunsch: Stadtrundfahrt Belgrad im Kleinbus nur für unsere Gruppe ca. 15 €
• Auf Wunsch: Stadtführung in Sofia (ca. 2,5 Stunden), geführt von Georgi Palhutev ca. 12 €
• Eintritt für zusätzliche Besichtigungen
• Private Ausgaben
• Taxi (falls zusätzlich benötigt)
• Tunnelgebühren (Rückfahrt, falls benötigt)

Empfehlenswert ist:
• Auslands-Reise-Krankenversicherung
• Rückholservice
• Pannenschutz
• Reiserücktrittsversicherung

Preise:
Fahrer/in Ü/F im Einzelzimmer      1590,– €
Fahrer/in Ü/F im Doppelzimmer     1190,– €
Sozius/Sozia im Doppelzimmer         920,– €

Die Plätze in den Bergdörfern sind sehr begrenzt und bei den Einheimischen beliebt.
Deutsche Touristen findet man dort nicht. Bitte rechtzeitig verbindlich entscheiden.

Ziele der Reise sehen Sie in der Bildergalerie.

Weitere Informationen gerne telefonisch oder per Mail!