Zeitreise Slowakei

Kleines Land – große Vielfalt

Tourenbeschreibung

1. Tag - Anreise
Unser Treffpunkt liegt im Bayerischen Wald, Nähe Freyung. Die Anreise erfolgt eigenständig oder – wer ab München mitfahren möchte, der darf uns gerne begleiten.

2. Tag (ca. 300 km)
Über kurvenreiche Straßen und Alleen entlang an unendlich vielen Seen (Seenlandschft um Třeboň) fahren wir zu unserem ersten Tagesziel in Südmähren. Wir erreichen am späten Nachmittag unser Hotel. Das kleine Städtchen befindet sich auch inmitten eines Weinbaugebiets. Die malerische Altstadt mit Schloss und der Kalvarienberg laden zum Abendspaziergang ein.

3. Tag (ca. 230 km)
Wir arbeiten uns in Richtung Osten vor und reisen bei Trenčin in die Slowakei ein. Ca. 60 km hinter dem Grenzübergang werden wir nächtigen. Wir wohnen mitten im Ortskern einer urwüchsigen Kleinstadt, die für ihre über 130 reich verzierten Holzhäuser bekannt ist. Die geometrischen Motive der Hausverzierungen findet man u.a. in Stickereien, Decken und Trachten wieder. Zwei der Häuser sind als Museen ausgestattet und beschreiben die Geschichte und das Leben im Ort. Ein Teil der Gemeinde ist unter Denkmalschutz gestellt und bildet das wichtigste Volksarchitektur-Ensemble im Nordwesten der Slowakei.

4. Tag (ca. 300 km)
Heute fahren wir nach Košice (deutsch Kaschau, ungarisch Kassa) in den Ostkarpaten. Košice ist mit rund 200.000 Einwohnern nach der Hauptstadt Bratislava die zweitgrößte Stadt des Landes. Košice ist seit dem Mittelalter bedeutende Stadt für Handel, Kultur und Gewerbe. Hier sehen wir uns genauer um und legen einen Ruhetag ein.

5. Tag – Ruhetag
Das Gepäck bleibt heute im Hotel. Unweit des Altstadkerns liegt unser Hotel. Wir besichtigen die Altstadt nach dem Frühstück. Košice weist das größte denkmalgeschützte Stadtgebiet in der Slowakei auf. Die Fußgängerzone ist von schönen historischen Bauten umrahmt. Mittendrin befindet sich der gotische Dom der Hl. Elisabeth, die größte Kirche der Slowakei. Košice war 2013 Europäische Kulturhauptstadt. Wir flanieren im Altstadtbereich, relaxen in den vielen schönen Cafés und Restaurants, lauschen dem „singenden Brunnen“, besichtigen den Dom und lassen den Tag gemütlich ausklingen.

6. Tag (ca. 340 km)
Wir verlassen Košice. Ein Highlight wird heute die Besichtigung der Burg Spišský hrad (Zipser Burg) aus dem 12.-15. Jahrhundert sein. Auf einer Ebene von fast 4 ha ist es der größte Burgruinenkomplex Mitteleuropas. 1993 wurde die Burg in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Weiter führt uns die Reise entlang der Hohen Tatra zu einem außergewöhnlichen, unberührten Bergdorf.
Eine Pause im Bergdorf im Nationalpark Hohe Fatra wird uns in die vergangene Zeit zurückversetzen. Auch dieses Dorf wurde in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen. Der Ort wurde 1376 erstmalig erwähnt und weist ausschließlich Volksbauten auf.
Die Ortschaft teilt sich ungefähr in der Mitte beim hölzernen Glockenturm aus dem Jahr 1770 in zwei Straßen. Eine Straße führt zur barock-klassizistischen Kirche Mariä Heimsuchung aus dem Jahr 1875, die andere steigt in steileres Gelände am Fuß des Gipfels Sidorovo (1 099 m). Hier leben noch Bären, Wölfe und andere Tiere in freier Wildbahn.

7. Tag (ca. 270 km)
Wir verlassen unser Etappenquartier inmitten der Berge Štiavnické vrchy in der Mittelslowakei. Auch dieser denkmalgeschützte Ort ist in die UNESCO-Liste des Welterbes eingetragen, da er zu den schönsten Orten der Slowakei gehört.
Das Alte Schloss beherrscht den Stadtkern. Unübersehbar aus allen Richtungen thront der barocke Kalvarienberg in der Natur der Schemnitzer Berge, einem erloschenen vulkanischen Gebirge.
Am späten Nachmittag erreichen wir Tschechien und übernachten im Landesteil Südmähren in einem verzaubernden Ort. Hier gibt es ein Schloß im englischen neugotischen Stil und einen Schlosspark, der über 200 ha umfasst. Ein Palmenhaus, ein Minarett in Seenlandschaft, ein römisches Aquädukt, einen venezianischen Brunnen, einen chinesischen Pavillon – das alles findet man im Schlosspark.

8. Tag (ca. 290 km)
Die Heimreise beginnt. Am Vormittag verlassen wir Südmähren und durchqueren den Böhmisch-Mährischen Höhenrücken. Über viele kleine Straßen erreichen wir am späten Nachmittag unser letztes gemeinsames Hotel. Rückblick, gemütlicher Ausklang.

9. Tag individuelle Heimreise
Tourende – Verabschiedung nach dem Frühstück. Wer die Reise langsam ausklingen lassen möchte, den nehme ich gerne über eine Mischung aus Landstraße und Autobahn bis München mit.

Die Tour findet vorwiegend auf kleinen Straßen statt. Es ist keine Reise für Ungeduldige und km-Fresser.

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